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Vom 29.-31.03.2016 fand in Kooperation mit der Bundesliga-Stiftung und der Aktion Mensch die „Paralympische Woche“ im Rahmen des Projektes „soccer meets learning – Lernen an außergewöhnlichen Orten“ des Lernort Stadions am Standort Bochum statt. Dieses außerschulische Bildungsprojekt, welches Jugendlichen die Möglichkeit bietet sich mit Themen wie Teamfähigkeit und Diskriminierung zu beschäftigen, ist ein Angebot des Fanprojektes Bochum, das unter der Trägerschaft der AWO Unterbezirk Ruhr-Mitte und des Jugendamts steht.

Ziel dieser Woche war es, sich mit dem Thema Vielfalt und Inklusion auf einer sportlichen Art und Weise auseinanderzusetzen. Wir als Standort Bochum haben in diesen Tagen die Möglichkeit gehabt uns mit Unterstützung der Reha- und Behindertensportgemeinschaft Dortmund 51 e.V. dem Para-Badminton zu widmen. Para-Badminton wird ab 2020 erstmals offiziell als Paralympische Sportart bei den Paralympics  auftreten.
Die „Paralympische Woche“ in Bochum wurde an einigen Förder- und Hauptschulen, sowie an einzelnen Jugendeinrichtungen in Bochum beworben und hat zu einer vielfältigen Gruppenkonstellation für diese Woche geführt. Neben Schülerinnen und Schülern von Haupt- und Förderschulen haben sich vor allem unbegleitet minderjährige Flüchtlinge für dieses Projekt angemeldet.
Diese doch sehr heterogene Gruppe bot reichlich Anknüpfungspunkte an die Themen Soziale Kompetenz, tolerantes Miteinander und gelebte Inklusion.
Das Projekt fand an den ersten beiden Tagen sowohl im rewirpowerSTADION, dem Zuhause des VfL Bochum 1848, als auch in den Heimhallen der Reha- und Behindertenspportgemeinschaft Dortmund 51 e.V. statt. Im Stadion haben wir zunächst eine Stadionführung gemacht und uns anschließend  inhaltlich gemeinsam, mit Übersetzungen und non-verbaler Kommunikation, dem Thema Inklusion gewidmet. Nachmittags wurden wir dann an das Para-Badminton herangeführt, welches wir am zweiten Tag Vormittags soweit vertiefen konnten, dass wir einen „Integrativen Spielverlauf“ schafften. „Integratives Spiel“, das bedeutet, dass jeweils eine Person im Rollstuhl und ein/e Fußgänger/in gemeinsam im Team gegen ein anderes spielt. Anschließend wurde der zweite Tag im Presseraum des VfL Bochum 1848 nach einem stärkenden Snack und einer inhaltlichen Auswertung beendet. Am dritten Tag ging es dann zur gemeinsamen Abschlussveranstaltung nach Dortmund. Während Bochum sich im Para-Badminton ausprobierte, wurde am Standort Bielefeld Blindenfußball gespielt und Dortmund versuchte sich im Para-Teakwondo. Dort fand nochmal eine Stadionführung für die Teilnehmenden aller Standorte statt. Im Anschluss bei der Abschlussveranstaltung  kamen auch die Vertreterinnen und Vertreter der Bundesliga Stiftung und der Aktion Mensch dazu, sowie weitere Akteure aus dem Bereich Lernort Stadion, um die Aspekte der politischen Bildung, der Inklusion und des Lernort Stadions aufzugreifen.
Die einzelnen Standorte hatten dabei die Möglichkeit ihre Ergebnisse der Woche zu präsentieren, als besonderes Highlight begleitete Ilkay Gündogan  diese Abschlussveranstaltung und stellte sich den Fragen der Teilnehmenden.

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