NRW Streettour "kick racism out"

Am 02.10.2013 fand die NRW-Streettour „kick racism out“ in Bochum statt. In Kooperation mit dem Fanprojekt Dortmund führte das Fanprojekt Bochum dieses gewaltpräventive Straßenfußballangebot auf dem Stadiongelände des VfL Bochum 1848 durch. Die NRW-Streettour bedient sich des integrativen Charakters, den der Sport Fußball bietet.

So war es unter anderem eine Vorgabe für alle teilnehmenden Mannschaften, dass die Spielerinnen und Spieler eines Teams mindestens zwei verschiedene Migrationshintergründe aufweisen.

Fairplay stand im Vordergrund.

Die teilnehmenden Mannschaften lieferten sich technisch anspruchsvolle Duelle, das Grätschen war, auch wenn der Kunstrasenbelag dazu einladen konnte, streng untersagt.

Insgesamt nahmen an dem Turnier 18 Jungen und 8 Mädchen/Mixed-Teams aus den Schulen „Anette von Droste Hülshoff“, „Erich Kästner“, „Werner von Siemens“, „Mansfeld“, „Liselotte Rauner“, „Janusz Korczak“, „Willy Brandt“, „Adolf Reichwein“, „Albert Schweitzer“, „Ruhrgymansium Witten“ und der „Märkischen Schule“ teil.

Bei der Mixed-Gruppe konnte sich die Erich Kästner Schule in einem packenden Finale mit 2:0 gegen die Anette von Droste-Hülshoff-Schule durchsetzen. Im kleinen Finale hingegen bezwang die 2. Mannschaft der Anette von Droste-Hülshoff-Schule die Werner-von-Siemens-Schule mit 5:0.

Das Turnier der Jungen gewann die Liselotte-Rauner-Schule. Diese bezwang im Finale die Märkische Schule mit 6:2. Den 3. Platz sicherte sich im kleinen Finale dieses Turniers die Anette-von-Droste-Hülshoff-Schule mit einem knappen 4:2 gegen die Albert-Schweitzer-Schule.

Durch  großartigen Sportsgeist und tadelloser Fairness begeisterten die Mannschaften der Anette-von-Droste-Hülshoff-Schule in der Mixed Gruppe sowie die Janusz-Korczak-Schule in der Jungengruppe und wurden daher mit den Fairnesspokalen ausgezeichnet.

Letztendlich bleibt fest zu halten, dass auch die achte Bochumer Auflage der NRW Streettour „kick racism out“ einen vollen Erfolg darstellt, demzufolge steht der Neuauflage im kommenden Jahr nichts mehr im Wege.